Kulturerbe

Groß-Simbabwe

Dzimba dza mabwe (Shona)

um 1100–1450 · Groß-Simbabwe

In einem Satz

Groß-Simbabwe ist eine Stadt mit gewaltigen Steinmauern im südlichen Afrika. Afrikanische Menschen erbauten sie vor etwa 700 bis 900 Jahren. Sie war so bedeutend, dass der heutige Staat Simbabwe nach ihr benannt wurde.

Groß-Simbabwe
Bild: Unknown · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Beginnen Sie oben mit einer einfachen Einführung. Weiter unten finden Sie mehr Details und Forschungsergebnisse.

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Für junge Leser

Stell dir eine Mauer vor, die so hoch ist wie ein dreistöckiges Haus. Sie windet sich wie eine riesige Schlange aus Stein. Tausende flache, graue Steine liegen aufeinander, ganz ohne Mörtel. Diese Mauer gehört zu Groß-Simbabwe, einer alten Stadt in den Hügeln des heutigen Landes Simbabwe im südlichen Afrika.

Vor etwa 700 bis 900 Jahren lebten hier mächtige Könige und Tausende andere Menschen. Die meisten Familien wohnten in runden Häusern aus Erde mit Strohdächern. Die Könige und andere wichtige Menschen lebten hinter den hohen Steinmauern. Damit zeigten sie ihre Macht.

Die Menschen in Groß-Simbabwe bauten Pflanzen an und hielten Rinder. Außerdem trieben sie Handel. Sie schickten Gold und Elfenbein an die Küste des Indischen Ozeans. Dafür bekamen sie Glasperlen, Stoffe und sogar Keramik aus dem fernen China. Archäologen haben dort Scherben solcher chinesischen Schalen gefunden.

Auf einem Hügel über der Stadt fand man acht schöne Vögel aus weichem, graugrünem Stein. Jeder Vogel sitzt auf einer hohen Steinsäule. Heute ist einer dieser Vögel auf der Flagge Simbabwes zu sehen.

Lange Zeit wollten manche Besucher aus Europa nicht glauben, dass Afrikaner diese große Stadt gebaut hatten. Sie erfanden Geschichten über Baumeister aus fernen Ländern. Archäologen bewiesen, dass das falsch war: Die Vorfahren der Shona erbauten Groß-Simbabwe. Die Shona leben noch heute in der Region.

Auf einen Blick

Zeitraum
Besiedelt seit etwa 1000 n. Chr.; Steinbauten vor allem vom 12. bis zum 15. Jahrhundert; Blütezeit etwa 1300–1450; Niedergang im 15. und 16. Jahrhundert
Ort
Nahe Masvingo im Südosten Simbabwes, am Südrand des Simbabwe-Plateaus
Erbauer
Bantusprachige Vorfahren der Shona (Königreich Simbabwe)
Baumaterialien
Örtlicher Granit, zu Blöcken gespalten und ohne Mörtel zu Trockenmauern geschichtet; Häuser aus Daga (Erde)
Hauptbereiche
Hügelkomplex, Große Umfriedung und Talkomplex; die gesamte Anlage umfasst etwa 7 km²
Große Umfriedung
Außenmauer etwa 250 m lang und bis zu etwa 11 m hoch; das größte vorkoloniale Steinbauwerk südlich der Sahara
UNESCO
„Nationaldenkmal Groß-Simbabwe“, seit 1986 Welterbestätte
Bedeutung
Hauptstadt eines bedeutenden Staates im südlichen Afrika mit Verbindungen zum Handel am Indischen Ozean; nationales Symbol Simbabwes

Einfach

Was ist Groß-Simbabwe?

Groß-Simbabwe ist die Ruinenstadt einer ehemaligen Hauptstadt im südlichen Afrika. Sie liegt etwa 25 km südöstlich der heutigen Stadt Masvingo in Simbabwe. Berühmt ist sie für ihre gewaltigen Mauern aus behauenen Granitsteinen. Sie wurden ohne Mörtel gebaut und ziehen sich über Hügel und durch ein Tal. Groß-Simbabwe ist die größte von Hunderten ähnlichen ummauerten Anlagen, oft „Simbabwes“ genannt, in der Region zwischen den Flüssen Sambesi und Limpopo.

Das Wort Simbabwe stammt aus dem Shona, der Sprache der Bevölkerungsmehrheit im heutigen Land. Meist wird es von dzimba dza mabwe, „Häuser aus Stein“, oder von dzimba woye, „verehrte Häuser“, abgeleitet. Der zweite Ausdruck wurde für Häuser oder Gräber von Häuptlingen verwendet. Die Portugiesen hielten den Namen bereits 1531 als „Symbaoe“ fest und verstanden darunter einen Königshof. Der Zusatz „Groß“ unterscheidet die Anlage von kleineren Stätten.

Aus einem Bauerndorf des 11. Jahrhunderts entwickelte sich bis zum 14. Jahrhundert eine Hauptstadt mit vielleicht 10.000 oder mehr Einwohnern. Sie war das Zentrum eines Staates, dessen Reichtum auf Rinderhaltung, Landwirtschaft und der Kontrolle des Handels mit Gold und Elfenbein beruhte. Diese Güter gelangten an die Swahili-Küste und über den Indischen Ozean. Bis zum 16. Jahrhundert verlor die Stadt ihre zentrale Stellung; die Macht in der Region verlagerte sich nach Norden und Westen.

Groß-Simbabwe gehört zum UNESCO-Welterbe und ist das wichtigste Nationaldenkmal Simbabwes. Der Staat benannte sich nach der Anlage, als er 1980 unabhängig wurde. Für viele örtliche Gemeinschaften ist der Ort bis heute heilig.

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Einfach

Ein Rundgang: Hügel, Umfriedung und Tal

Die Ruinen bilden drei Hauptgruppen. Der Hügelkomplex liegt auf einem steilen Granithügel etwa 80 m über dem Tal. Dort wurden Mauern zwischen und auf riesigen natürlichen Felsblöcken errichtet, sodass Fels und Mauerwerk ineinander übergehen. Er ist der älteste Teil der Anlage; dort begann der Steinbau ungefähr im 12. Jahrhundert. Zu ihm gehören mehrere ummauerte Bereiche, darunter die Östliche Umfriedung, in der die meisten berühmten Specksteinvögel gefunden wurden. Viele Forschende sehen in dem Hügel einen Ort von königlicher und ritueller Bedeutung.

Unterhalb des Hügels liegt die Große Umfriedung, das eindrucksvollste Einzelbauwerk. Eine Außenmauer von etwa 250 m Länge, bis zu etwa 11 m Höhe und am Fuß bis zu etwa 5 m Dicke bildet ein unregelmäßiges Oval. Entlang eines Teils ihrer Oberkante verläuft ein Zierband aus Steinen, die im Zickzackmuster angeordnet sind. Im Inneren steht eine ältere Mauer. Zwischen beiden verläuft ein schmaler Gang mit hohen Mauern, der Parallelgang, in Richtung des Kegelturms.

Der Kegelturm ist ein massiver Steinkegel von etwa 9 m Höhe und mehr als 5 m Durchmesser am Fuß. Er hat weder eine Tür noch einen Innenraum. Seine Bedeutung ist unbekannt. Er könnte einen Getreidespeicher symbolisieren und damit auf Großzügigkeit und Reichtum eines Herrschers hinweisen. Andere Deutungen sehen in ihm ein phallisches Symbol, ein Fruchtbarkeitssymbol oder ein Denkmal, dessen Form an Türme anderer Simbabwe-Anlagen erinnert.

Zwischen den beiden Hauptgruppen und um sie herum liegen die Ruinen des Talkomplexes. Er besteht aus mehreren kleineren ummauerten Bereichen, die überwiegend im 14. und 15. Jahrhundert errichtet wurden. Jenseits der Steinmauern erstreckte sich die Stadt über eine große Fläche. Dort lebten die meisten Menschen in runden Häusern aus Daga, einer Mischung aus Erde und Kies, mit Strohdächern. Heute sind vor allem die Steinbauten deutlich erhalten. Deshalb übersieht man leicht, dass die Mauern nur den Bereich der Oberschicht in einer viel größeren Stadt umgaben.

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Einfach

Wie die Mauern gebaut wurden

Die Bauleute verwendeten Granit aus den umliegenden Hügeln. In dieser Gegend lösen sich von den Granitkuppen auf natürliche Weise dünne, gleichmäßige Schichten ab, wenn sich das Gestein tagsüber erwärmt und nachts abkühlt. Dieser Vorgang heißt Abblätterung. Die Platten ließen sich in etwa ziegelgroße Blöcke zerbrechen und zur Baustelle tragen. Einige Forschende vermuten, dass die Bauleute das Gestein durch Feuer erhitzten und anschließend mit Wasser abkühlten, um den Vorgang zu beschleunigen. Dafür gibt es jedoch nur wenige unmittelbare Belege.

Alle Mauern sind Trockenmauern: Die Steinblöcke liegen in Schichten, also waagerechten Reihen, ohne Mörtel übereinander. Ihr eigenes Gewicht und ihre sorgfältige Anordnung halten sie zusammen. Jede Schicht ist gegenüber der darunterliegenden leicht zurückgesetzt. Dadurch neigt sich die Mauer sanft nach innen und wird stabiler. Fundamente im heutigen Sinn haben die Mauern nicht; sie wurden häufig direkt auf Fels oder verdichteter Erde errichtet. Die Durchgänge waren abgerundet und hatten teilweise hölzerne Türstürze und Stufen.

Die Bautechniken veränderten sich im Lauf der Zeit. Nach einer Einteilung, die Anthony Whitty Mitte des 20. Jahrhunderts einführte, unterscheiden Archäologen einen frühen Stil mit grob geformten, ungleichmäßigen Steinen, einen späteren, sehr regelmäßigen Stil mit sauberen, gleichmäßigen Schichten und einen noch späteren, wieder weniger regelmäßigen Stil. Das beste Beispiel für den regelmäßigen Stil ist die Außenmauer der Großen Umfriedung. Anhand dieser Stile lässt sich bestimmen, welche Teile der Anlage im Verhältnis zueinander älter oder jünger sind.

Der Arbeitsaufwand war gewaltig. Schätzungen zufolge enthält allein die Außenmauer der Großen Umfriedung etwa 15.000 Tonnen Stein. Schriftliche Aufzeichnungen über die Organisation der Arbeiten fehlen. Der Bau muss aber über lange Zeit viele Arbeitskräfte erfordert haben. Vermutlich organisierten die Herrscher die Arbeit mithilfe von Pflichten der Gemeinschaften, wie es auch in späteren Shona-Staaten üblich war.

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Mittel

Menschen und Staat: Rinder, Gold und Königtum

Groß-Simbabwe gehört zur langen Geschichte bantusprachiger bäuerlicher Gemeinschaften im südlichen Afrika. Schon im ersten Jahrtausend n. Chr. lebten in der Gegend Bauern, die Eisen verarbeiteten und Nutzpflanzen wie Sorghum und Hirse anbauten. Um das 11. Jahrhundert begannen Gemeinschaften, die Archäologen Gumanye nennen, an diesem Ort zu bauen. Ihre Keramik und ihre Lebensweise gingen unmittelbar der Kultur von Groß-Simbabwe voraus.

Der unmittelbare Vorläufer von Groß-Simbabwe war Mapungubwe, ein Königreich im Limpopo-Tal. Es lag im heutigen Südafrika nahe den Grenzen zu Botswana und Simbabwe, erlebte im 13. Jahrhundert seine Blüte und wurde um 1300 aufgegeben. In Mapungubwe lebte die herrschende Schicht bereits auf einem Hügel über der übrigen Bevölkerung und handelte mit Gold und Elfenbein an der Küste. Dass Groß-Simbabwe ungefähr zur Zeit des Niedergangs von Mapungubwe aufstieg, deutet auf eine Verlagerung des Macht- und Handelszentrums nach Norden hin.

Reichtum wurde in Groß-Simbabwe vor allem an Rindern gemessen. Tierknochen von der Fundstätte zeigen, dass die Oberschicht viel Rindfleisch aß. Rinder dienten außerdem dazu, Bündnisse zu schließen, Brautgaben zu leisten und Gefolgsleute zu belohnen. Die Herrscher kontrollierten auch den Fernhandel. Auf dem Simbabwe-Plateau, vor allem im Westen, wurde Gold gewonnen und zusammen mit Elfenbein über Zwischenhändler in Küstenstädte der Swahili wie Sofala und Kilwa ausgeführt. Zu den eingeführten Waren gehörten Glasperlen, Stoffe, persische Keramik und chinesisches Seladon, eine grün glasierte Keramik aus dem 13. bis 15. Jahrhundert.

Schätzungen für die Blütezeit reichen von etwa 10.000 bis 18.000 Einwohnern. Die meisten lebten außerhalb der Steinmauern. Vermutlich wohnten nur einige Hundert Angehörige der Oberschicht innerhalb der großen Umfriedungen. Der Staat mit der Stadt als Zentrum könnte ein Gebiet von mehreren Zehntausend Quadratkilometern beherrscht haben. Seine Grenzen und sein Aufbau sind jedoch nicht genau bekannt.

Zur gleichen Zeit bestanden in Westafrika das Malireich – Mansa Musa unternahm 1324 seine berühmte Pilgerreise –, an der ostafrikanischen Küste die Swahili-Stadtstaaten, in China die Yuan-Dynastie und die frühe Ming-Dynastie sowie in Europa die Gesellschaften des Spätmittelalters. Groß-Simbabwe gehörte zur Handelswelt des Indischen Ozeans, die Afrika, Arabien, Indien und China verband.

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Mittel

Religiöse und kulturelle Bedeutung: die Simbabwe-Vögel

Groß-Simbabwe war sowohl ein politisches Zentrum als auch ein heiliger Ort. Nach späterer Shona-Überlieferung bezog der König (Mambo) seine Autorität aus seiner Verbindung zu den königlichen Vorfahren und zu Gott, Mwari. Geistmedien sprachen für die Ahnen des Landes. Viele Forschende vermuten, dass der Hügelkomplex mit seinen Höhlen, Felsblöcken und ummauerten Bereichen solche rituellen Aufgaben hatte, möglicherweise auch bei Zeremonien zur Bitte um Regen. Diese Deutung beruht jedoch auf späteren ethnografischen Beobachtungen und nicht auf unmittelbaren Belegen.

Die bekanntesten Fundstücke sind acht Vögel aus Speckstein, einem weichen, grünlichen Gestein, das auch Steatit heißt. Jeder Vogel ist etwa 40 cm hoch und steht auf einer ungefähr einen Meter hohen Steinsäule. Die meisten wurden in der Östlichen Umfriedung des Hügelkomplexes gefunden. Sie sind keine naturgetreuen Abbilder einer einzelnen Vogelart. Sie vereinen Merkmale von Greifvögeln wie Gaukleradler oder Schreiseeadler mit menschenähnlichen Einzelheiten, etwa Zehen statt Krallen. Einer verbreiteten Deutung zufolge stellen sie königliche Ahnen oder Boten zwischen den Lebenden, den Ahnen und dem Göttlichen dar.

Die Vögel haben eine bewegte neuere Geschichte. 1889 nahm ein Jäger einen von ihnen mit und verkaufte ihn an Cecil Rhodes. Er befindet sich noch immer in Rhodes’ ehemaligem Haus Groote Schuur in Kapstadt. Andere Vögel gelangten nach Südafrika und Deutschland. Südafrika gab 1981 vier Vögel zurück; der untere Teil eines in Berlin aufbewahrten Vogels wurde Anfang der 2000er-Jahre zurückgegeben. Der Vogel wurde zum Symbol Rhodesiens und später des unabhängigen Simbabwe. Er erscheint auf der Flagge, dem Wappen und der Währung des Landes.

Für die örtlichen Gemeinschaften ist Groß-Simbabwe bis heute ein Ort der Ahnen, an dem weiterhin Zeremonien stattfinden. Zwischen traditionellen Führungspersonen und Geistmedien einerseits und den Verantwortlichen für den Denkmalschutz andererseits gab es zeitweise Spannungen über den Zugang, Rituale und die Zuständigkeit für die Anlage. Auch benachbarte Clans erheben konkurrierende Ansprüche. Die lebendige Beziehung der Gemeinschaften zum Ort zu achten, gehört heute zur Verwaltung des Denkmals.

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Mittel

Niedergang und spätere Geschichte

Vom 15. Jahrhundert an verlor Groß-Simbabwe seine zentrale Stellung. Um 1550 war es keine bedeutende Hauptstadt mehr, auch wenn weiterhin Menschen dort lebten. Über die Ursachen wird diskutiert. Mögliche Faktoren sind die Übernutzung örtlicher Ressourcen wie Weideland, Ackerflächen und Brennholz durch eine große Bevölkerung, eine Verlagerung des Goldhandels zum Sambesi-Tal im Norden und politische Rivalität innerhalb der Herrscherfamilie.

Mündliche Überlieferungen der Shona erzählen von einem Prinzen namens Nyatsimba Mutota, der auf der Suche nach Salz nach Norden zog und den späteren Mutapa-Staat gründete. Als historische Quelle muss eine solche Überlieferung vorsichtig genutzt werden. Die Erzählung passt jedoch zu archäologischen Hinweisen auf eine Verlagerung der Macht nach Norden zum Mutapa-Staat, dem die Portugiesen im 16. Jahrhundert begegneten, und nach Westen zum Torwa-Staat mit seinem Zentrum in Khami, einer weiteren Welterbestätte. Auf den Torwa-Staat folgte später das Rozvi-Reich.

Portugiesische Autoren an der Küste hielten im frühen 16. Jahrhundert Berichte über die Steinbauten fest. Vicente Pegado, ein Kapitän in Sofala, schrieb 1531 über eine Festung, die ohne Mörtel aus „Steinen von erstaunlicher Größe“ gebaut sei und von der örtlichen Bevölkerung Symbaoe genannt werde. Der Historiker João de Barros gab Mitte des 16. Jahrhunderts ähnliche Berichte wieder. Keiner dieser Autoren besuchte die Anlage selbst. Ihre Angaben stammten von afrikanischen und Swahili-Gewährsleuten.

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Mittel

Die „Simbabwe-Kontroverse“: koloniale Leugnung und archäologische Beweise

1871 gelangte der deutsche Geologe Karl Mauch zur Anlage, nachdem ein Jäger namens Adam Render auf sie gestoßen war. Mauch erklärte, Afrikaner könnten sie nicht erbaut haben. Er vermutete, sie sei eine Nachbildung des Palastes der Königin von Saba, und deutete einen hölzernen Türsturz als Zedernholz, das Phönizier mitgebracht hätten. Diese Vorstellungen griffen ältere portugiesische Legenden über das biblische Land Ophir auf. Sie passten zu den Interessen europäischer Kolonisatoren, die kurz darauf die Region besetzten.

Nachdem Cecil Rhodes’ British South Africa Company 1890 die Kontrolle über das Gebiet übernommen hatte, finanzierte Rhodes 1891 Ausgrabungen durch James Theodore Bent. Bent hatte keine archäologische Ausbildung. Er erklärte Phönizier oder Araber zu den Erbauern und grub in der Nähe des Kegelturms auf zerstörerische Weise. Zwischen 1895 und etwa 1901 erlaubte die Rhodesia Ancient Ruins Company Goldsuchern, in den Ruinen zu graben. Von 1902 bis 1904 ließ der zum Kurator ernannte Richard Nicklin Hall mehrere Meter archäologischer Ablagerungen aus der Großen Umfriedung entfernen. Er betrachtete sie als Spuren einer Besiedlung durch „Kaffern“ – ein rassistischer Ausdruck –, die er beseitigen wollte. Dabei wurden viele Funde zerstört, mit denen man die Anlage hätte datieren können.

Der erste dort tätige wissenschaftlich ausgebildete Archäologe, David Randall-MacIver, führte 1905 Ausgrabungen durch. In seinem Buch Medieval Rhodesia (1906) kam er zu dem Schluss, dass die Bauten mittelalterlichen Ursprungs und von Afrikanern errichtet worden seien. 1929 leitete Gertrude Caton Thompson Ausgrabungen im Auftrag der British Association. Mit sorgfältigen Untersuchungen der Bodenschichten bestätigte sie Randall-MacIvers Ergebnis: Alle datierbaren Funde deuteten auf bantusprachige Erbauer und eine Entstehung im Mittelalter. Viele Siedler lehnten ihre Ergebnisse ab, und auch sie selbst beschrieb die Bauten herablassend. Die wissenschaftlichen Belege waren jedoch eindeutig.

Radiokarbondatierungen ab den 1950er-Jahren bestätigten die mittelalterliche Zeitstellung. Unter Archäologen herrschte nun Einigkeit über den afrikanischen Ursprung. Dennoch setzte die Regierung der weißen Minderheit in Rhodesien, besonders nach ihrer einseitigen Unabhängigkeitserklärung 1965, Museen und Reiseführer unter Druck, den Ursprung als ungewiss oder fremd darzustellen. Archäologen, die die Erkenntnisse öffentlich vertraten, waren Zensur ausgesetzt. Peter Garlake, der staatliche Denkmalinspektor, verließ 1970 das Land; auch Roger Summers vom Nationalmuseum ging fort. Die Kontroverse gilt heute als Lehrbeispiel dafür, wie Rassismus und Politik die Deutung der Vergangenheit verzerren können.

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Mittel

Denkmalschutz heute

Groß-Simbabwe wird von der simbabwischen Behörde National Museums and Monuments of Zimbabwe verwaltet und wurde 1986 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Die Mauern sind durch verschiedene Einflüsse gefährdet: Sie können einstürzen, weil frühe Ausgräber stützende Erdschichten entfernten. Hinzu kommen wachsende Bäume und Wurzeln, Wasserschäden, Erosion, Flechten sowie Besucher, die auf die Mauern klettern.

Auch manche älteren Wiederaufbauten werden kritisiert. Im 20. Jahrhundert wurden eingestürzte Abschnitte mitunter ohne sorgfältige Dokumentation neu errichtet. Dadurch ist ursprüngliches Mauerwerk schwer von späteren Ergänzungen zu unterscheiden. Der heutige Denkmalschutz legt Wert auf regelmäßige Beobachtung, möglichst geringe Eingriffe, die Dokumentation jeder Reparatur und den Einsatz traditioneller Trockenmauertechniken durch ausgebildete Maurer aus der Region.

Die Beteiligung der örtlichen Gemeinschaften ist eine wichtige Frage. Nach der Unabhängigkeit wurde die Anlage als Nationaldenkmal und Touristenattraktion verwaltet. Das schränkte mitunter den Zugang für Menschen aus der Umgebung ein, die den Ort als heilig betrachten. Fachleute für Kulturerbe, darunter der simbabwische Archäologe Webber Ndoro, haben gefordert, beim Schutz der Anlage ihre spirituelle Bedeutung anzuerkennen und die örtlichen Gemeinschaften einzubeziehen.

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Mittel

Nachwirkung: der Name eines Staates

Für afrikanische Unabhängigkeitsbewegungen, die gegen die Herrschaft der weißen Minderheit in Rhodesien kämpften, wurde Groß-Simbabwe zu einem starken Symbol afrikanischer Leistungen und Selbstbestimmung. Als das Land 1980 unabhängig wurde, nahm es den Namen Simbabwe an. Der Specksteinvogel kam auf die neue Flagge. Nur wenige archäologische Stätten haben eine so unmittelbare Rolle für die Identität eines modernen Staates gespielt.

Auch nach der Unabhängigkeit wurde die Anlage politisch genutzt, etwa um bestimmte Vorstellungen von der nationalen Geschichte zu stützen, die der jeweiligen Regierung entsprachen. Historiker weisen darauf hin, dass sowohl koloniale als auch nationalistische Autoren Groß-Simbabwe für ihre Sicht auf die Gegenwart heranzogen. Das zeigt, dass Kulturerbe stets gedeutet wird.

In der Forschung veränderte Groß-Simbabwe die Vorstellungen von Afrikas Vergangenheit. Die Stadt ist ein wichtiges Beispiel dafür, dass sich südlich der Sahara komplexe Staaten und städtische Zentren ohne den Einfluss fremder Eroberer entwickelten. Sie zeigt auch, dass Afrikaner bereits Jahrhunderte vor dem europäischen Kolonialismus an einem Handelsnetz beteiligt waren, das den Kontinent mit Asien verband.

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Fortgeschritten

Forschungsdebatten und offene Fragen

Chronologie. Nach der üblichen zeitlichen Einordnung entstand zuerst der Hügelkomplex, ungefähr ab dem 11. oder 12. Jahrhundert. Es folgten die Große Umfriedung im 13. bis 15. Jahrhundert und der Talkomplex im 14. und 15. Jahrhundert. Diese Abfolge wurde aus Radiokarbondaten, eingeführten Waren und Mauerstilen erschlossen. Weil frühe Grabungen jedoch einen großen Teil der Schichtenfolge zerstörten, beruht sie auf begrenzten Belegen. In den 2010er-Jahren untersuchten Shadreck Chirikure und sein Forschungsteam die Radiokarbondaten mithilfe bayesscher statistischer Modelle erneut. Sie vertraten die Ansicht, dass die Teile der Anlage stärker gleichzeitig bewohnt waren, als das einfache Modell „erst Hügel, dann Umfriedung, dann Tal“ annimmt.

Wozu diente die Große Umfriedung? Zwei allgemeine Deutungen haben die Diskussion geprägt. Nach einer Auffassung, die unter anderem der Historiker David Beach vertrat, spiegeln die verschiedenen Bereiche eine Folge von Herrschern wider, die ihre Wohnsitze im Lauf der Zeit verlegten. Nach einer „strukturalistischen“ Deutung des Archäologen Thomas Huffman, die auf späteren ethnografischen Untersuchungen bei Shona und Venda beruht, hatten die Bereiche gleichzeitig unterschiedliche Aufgaben: Der Hügelkomplex war Wohnsitz des Königs und rituelles Zentrum, die Große Umfriedung Wohnort königlicher Ehefrauen und Ort von Initiationen. Kritiker wenden ein, dass die Übertragung heutiger ethnografischer Beobachtungen auf eine mehrere Jahrhunderte zurückliegende Zeit riskant ist und die Datierungen diese Deutung nicht eindeutig stützen.

Wer genau waren die Erbauer? Archäologen sind sich einig, dass bantusprachige Afrikaner Groß-Simbabwe erbauten und ihre Kultur unter den Shona fortlebt. Genauere Zuordnungen sind umstritten. Die meisten Forschenden verbinden die Erbauer mit den Vorfahren der Karanga, einer Gruppe der Shona. Manche Überlieferungen stellen auch eine Verbindung zu vendasprachigen Gemeinschaften her. Die Lemba wiederum haben mündliche Überlieferungen, die sie mit der Anlage verbinden. Bei diesen Fragen geht es um das Verhältnis heutiger Identitäten zu einer früheren Bevölkerung, nicht um den afrikanischen Ursprung.

Warum verlor die Stadt an Bedeutung, und wie groß war sie? Bevölkerungsschätzungen hängen davon ab, wie viele Häuser außerhalb der Mauern angenommen werden. Dort wurde bisher wenig ausgegraben. Neuere Modellrechnungen deuten auf weniger als etwa 10.000 Einwohner hin, während ältere Schätzungen bis zu 18.000 nannten. Wie stark Umweltbelastung, Veränderungen im Handel und politische Spaltungen jeweils zum Niedergang beitrugen, ist weiterhin offen.

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Fortgeschritten

Belege und Methoden

Keine Schriftzeugnisse. Die Menschen in Groß-Simbabwe verwendeten keine Schrift. Deshalb gibt es aus der Stadt selbst weder Inschriften noch Chroniken. Unser Wissen stammt aus der Archäologie, aus schriftlichen Quellen von außerhalb – etwa Texten von der Swahili-Küste sowie arabischen und portugiesischen Texten, die Gold und Königreiche im Landesinneren erwähnen –, aus später aufgezeichneten mündlichen Überlieferungen und aus Vergleichen mit späteren Shona-Gesellschaften. Jede Quellenart hat Grenzen. Gute Deutungen führen sie sorgfältig zusammen.

Datierungsmethoden. Bei der Radiokarbondatierung wird der Zerfall von Kohlenstoff-14 in organischem Material wie Holzkohle oder Holz gemessen. Für die Anlage liegen mehr als zwei Dutzend Datierungen vor, wobei die frühesten Messungen aus den 1950er-Jahren heute als unzuverlässig gelten. Eingeführte Gegenstände mit bekannter Datierung, besonders chinesische Keramik aus dem 14. und 15. Jahrhundert sowie bestimmte Arten von Glasperlen, dienen zur Überprüfung. Eine relative Datierung ermöglichen die Stratigrafie, also die Reihenfolge der Ablagerungsschichten, und die Mauerstile.

Beschädigte Fundschichten. Die Zerstörungen durch Schatzsucher und frühe Ausgräber in den 1890er- und 1900er-Jahren sind ein grundlegendes Problem für die Forschung. Archäologen müssen mit gestörten Ablagerungen arbeiten, alte Grabungsberichte neu auswerten und häufig weniger beschädigte Stätten in der Nähe sowie andere Simbabwe-Anlagen untersuchen, um die Hauptstadt zu verstehen.

Forschungsgeschichte. Die Erforschung Groß-Simbabwes zeigt, wie politische Verhältnisse wissenschaftliche Fragen prägen. Frühe Theorien waren von kolonialen Vorstellungen bestimmt. Die Politik der Siedler verzögerte die Anerkennung ihrer wissenschaftlichen Widerlegung. Nach der Unabhängigkeit wurde die Vergangenheit für nationale Zwecke bisweilen vereinfacht dargestellt. Heutige Forschende, unter ihnen viele Menschen aus Simbabwe, versuchen, die Geschichte der Anlage aus afrikanischen Perspektiven zu schreiben und sich dabei an die Belege zu halten.

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Kernideen

Trockenmauerbau
Mauern aus sorgfältig aufeinander abgestimmten Steinen ohne Mörtel. In Groß-Simbabwe erreichte diese Technik eine gewaltige Größe und hohe handwerkliche Qualität.
Simbabwe-Kultur
Archäologische Tradition ummauerter Zentren der Oberschicht auf dem Simbabwe-Plateau, von Mapungubwe über Groß-Simbabwe und Khami bis zu späteren Anlagen.
Reichtum durch Rinder und Gold
Die Macht der Oberschicht beruhte auf der Kontrolle von Rinderherden und des Handels mit Gold und Elfenbein zur Küste des Indischen Ozeans.
Heiliges Königtum
Die Autorität der Herrscher war mit den Ahnen und dem Göttlichen verbunden. Die Mauern trennten die herrschende Schicht von anderen und machten ihre Stellung sichtbar.
Die Simbabwe-Kontroverse
Die in der Kolonialzeit verbreitete Leugnung, dass Afrikaner die Anlage erbauten. Die Archäologie widerlegte sie, doch in Rhodesien wurde sie bis 1980 aus politischen Gründen aufrechterhalten.
Kulturerbe und Identität
Die Anlage gab dem heutigen Simbabwe seinen Namen und sein Wahrzeichen. Für örtliche Gemeinschaften ist sie weiterhin heilig.
Verbindungen zum Indischen Ozean
Chinesische und persische Keramik sowie Glasperlen zeigen, dass das südafrikanische Binnenland Teil eines Handelsnetzes bis nach Asien war.

Einträge

  1. um 300 n. Chr. — In der Region leben frühe bäuerliche Gemeinschaften, die Eisen verarbeiten.
  2. um 1000 — Auf dem Hügel von Groß-Simbabwe und in seiner Umgebung entsteht eine bäuerliche Siedlung.
  3. um 1150 — Im Hügelkomplex werden die ersten Steinmauern errichtet.
  4. um 1300 — Mapungubwe wird aufgegeben; Groß-Simbabwe wird zum führenden Zentrum der Region.
  5. um 1350 — Um diese Zeit entstehen die Außenmauer der Großen Umfriedung und der Kegelturm.
  6. um 1450 — Der Niedergang beginnt, während sich die Macht nach Norden (Mutapa) und Westen (Torwa, Khami) verlagert.
  7. 1531 — Vicente Pegado, ein portugiesischer Kapitän in Sofala, hält eine Beschreibung von „Symbaoe“ fest.
  8. 1871 — Karl Mauch besucht die Anlage und behauptet, fremde Baumeister hätten sie errichtet. Damit beginnt die „Simbabwe-Kontroverse“.
  9. 1891 — J. Theodore Bent gräbt im Auftrag von Cecil Rhodes und schreibt die Anlage Phöniziern oder Arabern zu.
  10. 1905 — David Randall-MacIver führt Ausgrabungen durch und stellt fest, dass die Anlage mittelalterlichen Ursprungs ist und von Afrikanern erbaut wurde.
  11. 1929 — Gertrude Caton Thompsons Ausgrabungen bestätigen den afrikanischen Ursprung und die mittelalterliche Datierung.
  12. 1986 — Das Nationaldenkmal Groß-Simbabwe wird in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen, sechs Jahre nach Simbabwes Unabhängigkeit im Jahr 1980.

Glossar

Shona
Die größte Sprach- und Bevölkerungsgruppe Simbabwes; zu ihren Vorfahren gehören die Erbauer Groß-Simbabwes.
Bantusprachen
Eine große Gruppe verwandter Sprachen, die in Zentral-, Ost- und im südlichen Afrika gesprochen werden. Dazu gehört Shona.
Trockenmauer
Eine Mauer aus passend aufeinandergelegten Steinen ohne Mörtel.
Abblätterung
Das natürliche Ablösen dünner Gesteinsschichten durch Erwärmung und Abkühlung. So entstanden flache Steinplatten für die Bauleute.
Daga
Ein Baumaterial aus Erde und Kies, das für Häuser, Böden und erhöhte Flächen verwendet wurde.
Zickzackmuster
Ein Ziermuster aus schräg gesetzten Steinen, das an einem Teil der Mauer der Großen Umfriedung zu sehen ist.
Speckstein (Steatit)
Ein weicher, leicht zu bearbeitender Stein, aus dem die Simbabwe-Vögel gefertigt wurden.
Seladon
Chinesische Keramik mit grüner Glasur, von der in Groß-Simbabwe Scherben gefunden wurden.
Mambo
Eine Bezeichnung der Shona für einen König oder Herrscher.
Stratigrafie
Die Untersuchung von Erd- und Ablagerungsschichten. Untere Schichten sind gewöhnlich älter; das hilft bei der Datierung von Funden.
Radiokarbondatierung
Eine Methode zur Altersbestimmung organischer Überreste anhand des Zerfalls von Kohlenstoff-14.

Fragen und Antworten

Wer erbaute Groß-Simbabwe?

Bantusprachige Afrikaner, zu deren Nachfahren die Shona im heutigen Simbabwe gehören. Die Archäologie hat dies zweifelsfrei belegt.

Wie alt ist Groß-Simbabwe?

Seit etwa 1000 n. Chr. lebten dort Menschen. Die meisten Steinmauern wurden ungefähr zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert errichtet. Sie sind also etwa 600 bis 900 Jahre alt.

Warum gibt es in den Mauern keinen Zement oder Mörtel?

Die Bauleute verwendeten die Trockenmauertechnik. Sie legten flache Granitblöcke eng aneinander und setzten jede Schicht leicht zurück. So hält die Mauer durch ihr eigenes Gewicht zusammen.

Wozu diente Groß-Simbabwe?

Es war die Hauptstadt eines Königreichs: ein Königssitz, ein religiöses Zentrum und eine Stadt. Welche Bereiche genau welchen Zwecken dienten, wird noch erforscht.

Warum behaupteten manche Menschen, Fremde hätten die Stadt erbaut?

Europäische Kolonisatoren des 19. Jahrhunderts glaubten aus rassistischen Gründen, Afrikaner könnten solche Bauwerke nicht errichten. Die Behauptung stützte zudem die Kolonialherrschaft. Archäologen widerlegten sie ab 1905.

Was sind die Simbabwe-Vögel?

Acht Vögel aus Speckstein auf hohen Säulen, die in der Anlage gefunden wurden. Wahrscheinlich waren sie Symbole des Königtums und der Ahnen. Einer ist auf Simbabwes Flagge zu sehen.

Warum wurde Groß-Simbabwe aufgegeben?

Eine einzelne Ursache ist nicht bekannt. Wahrscheinlich spielten die Belastung örtlicher Ressourcen, Veränderungen im Goldhandel und politische Spaltungen eine Rolle, während sich die Macht auf die Staaten Mutapa und Torwa verlagerte.

Ist das Land Simbabwe nach der Stadt benannt?

Ja. Bei der Unabhängigkeit 1980 nahm das frühere Rhodesien den Namen Simbabwe von der Anlage an.

Quellen und weiterführende Literatur

  1. Great Zimbabwe National Monument. UNESCO World Heritage Centre
  2. Great Zimbabwe. Wikipedia
  3. Kingdom of Zimbabwe. Wikipedia
  4. Kingdom of Mapungubwe. Wikipedia
  5. Zimbabwe Bird. Wikipedia
  6. Gertrude Caton Thompson. Wikipedia
  7. Department of the Arts of Africa, Oceania, and the Americas, Great Zimbabwe (11th–15th Century). The Metropolitan Museum of Art, Heilbrunn Timeline of Art History, 2001
  8. Peter Garlake, Great Zimbabwe. Thames and Hudson, 1973
  9. Innocent Pikirayi, The Zimbabwe Culture: Origins and Decline of Southern Zambezian States. AltaMira Press, 2001
  10. Gertrude Caton-Thompson, The Zimbabwe Culture: Ruins and Reactions. Clarendon Press, 1931

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Mit KI-Unterstützung auf Grundlage der oben aufgeführten veröffentlichten Quellen verfasst und bei neuen Forschungsergebnissen überarbeitet.

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