Staat
Qin-Dynastie
Dynastie des chinesischen Kaiserreiches
- Diese Grenze
- 221–206 v. Chr.
- Gegründet
- 221 v. Chr.
- Ende
- 206 v. Chr.
- Hauptstadt
- Stätte der Hauptstadt Xianyang des Staates Qin
- Regierungsform
- absolute Monarchie
- Vorgänger
- QinChuWeyZhou-Dynastie
- Nachfolger
- Western ChuJiujiangYongSaiZhaiWestern WeiKingdom of HenanHan (208BC-200BC)
Überblick
Die Qin-Dynastie (chinesisch 秦朝, Pinyin Qíncháo, W.-G. Ch’in Ch’ao, Aussprache: [t͡ɕʰin˧˥ t͡ʂʰɑʊ̯˧˥]) war die erste Dynastie des chinesischen Kaiserreiches. Sie entstand aus dem Staat Qin, dem westlichsten der sieben Staaten, die in der Zeit der Streitenden Reiche um die Vorherrschaft rangen. Qin gelang es, bis zum Jahre 221 v. Chr. alle rivalisierenden Reiche zu erobern und somit zum ersten Mal das gesamte von Chinesen besiedelte Territorium unter einer Krone zu vereinigen. Dies war der Höhepunkt einer Entwicklung, die bereits in den vorangegangenen Jahrhunderten eingesetzt hatte, und eines der wichtigsten Ereignisse der Geschichte Chinas. Nach der Reichseinigung nahm der Qin-König Zheng den Kaisertitel an; er ist deshalb als Qin Shihuangdi bekannt. Als eigentlicher Architekt des Einheitsreiches gilt jedoch dessen Kanzler Li Si. Das durch die Qin-Dynastie beherrschte Territorium war viel größer als jenes, das seine Vorgänger, wie etwa die Shang- oder Zhou-Dynastie kontrollieren konnten.
Alle Herrscher (3)
- Qin Shihuangdi247–221 v. Chr.
- Qin Shihuangdi221–210 v. Chr.
- Zhao Tuo207–137 v. Chr.
Einträge (1)
- 215 v. Chr. — Qin's campaign against the XiongnuFeldzug
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