Staat
Königreich Burgund
historischer Staat
- Diese Grenze
- 411–1030 n. Chr.
- Gegründet
- 411 n. Chr.
- Ende
- 1030
- Regierungsform
- Monarchie
- Sprachen
- Latein
Überblick
Das Königreich Burgund war ein Herrschaftsgebiet im Süden des heutigen Frankreich, das durch die Fränkischen Reichsteilungen entstand. 561 bis 584 und 639 bis 737 waren fränkische Teilkönigreiche in Burgund entstanden, die zunächst an Neustrien, dann wieder an das Gesamtreich fielen. 880 und 888 wurden die Königreiche Niederburgund und Hochburgund gegründet und 930 zum Königreich Burgund vereinigt. Es bestand aus denjenigen Teilen des früheren karolingischen Reichsteils Burgund, die bei der Teilung des Frankenreiches 843 im Vertrag von Verdun als Lotharii Regnum an Kaiser Lothar I. fielen. Dies war ganz Burgund außer dem Gebiet, das 843 an das Westfrankenreich kam, im Zentrum des heutigen Frankreich liegt und 1956–2016 die Region Bourgogne bildete.
Alle Herrscher (2)
- Adelheid von Burgund947 n. Chr.
- Adelheid von Burgund991–994 n. Chr.
Einträge (1)
- 919 n. Chr. — Schlacht bei WinterthurSchlacht
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