Staat
Weimarer Republik
Bezeichnung für Deutschland in der Periode 1918/1919 bis 1933
- Diese Grenze
- 1918–1933
- Gegründet
- 1918
- Ende
- 1933
- Hauptstadt
- Berlin
- Regierungsform
- Semipräsidentielles Regierungssystem
- Sprachen
- Deutsch
- Religion
- Evangelische-lutherische Kirche, Calvinismus, römisch-katholische Kirche, Judentum
- Vorgänger
- Deutsches KaiserreichSoviet Republic of SaxonySozialistische Republik Deutschland
- Nachfolger
- NS-StaatFreie Stadt Danzig
Überblick
Als Weimarer Republik (zeitgenössisch auch Deutsche Republik, amtlich: Deutsches Reich) wird der Abschnitt der deutschen Geschichte von 1918 bis 1933 bezeichnet, in dem erstmals eine parlamentarische Demokratie im Deutschen Reich bestand. Diese Epoche löste die konstitutionelle Monarchie der Kaiserzeit ab und begann mit der Ausrufung der Republik am 9. November 1918. Sie endete de facto mit der Machtergreifung der NSDAP infolge der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933. In neun Wochen wurden die demokratischen Strukturen durch Verordnungen des Reichspräsidenten vom 4. Februar und 28. Februar sowie mit Inkrafttreten des Ermächtigungsgesetzes am 24. März 1933 beseitigt. Es folgte der NS-Staat.
Alle Herrscher (4)
- Friedrich Ebert1919–1925
- Paul von Hindenburg1925–1934
- Adolf Hitler1934–1945
- Karl Dönitz1945
Einträge (11)
- 1918–1919 — Litauisch-Sowjetischer KriegKrieg
- 1919 — SpeckputschAufstand
- 1920 — Blutbad vor dem Reichstag am 13. Januar 1920Massaker
- 1921 — Märzkämpfe in MitteldeutschlandAufstand
- 1922 — Vertrag von RapalloVertrag
- 1923 — Cuno-StreiksErhebung
- 1923 — Essener BlutsamstagMassaker
- 1925 — Verträge von LocarnoVertrag
- 1930 — Agreement between HM Government in the Commonwealth of Australia and the Government of the German Reich regarding the release of property rights and interests of German nationals subject to the charge created in pursuance of the Treaty of VersaillesVertrag
- 1932 — Altonaer BlutsonntagMassaker
- 1932 — Mieterstreik in Berlin 1932Erhebung
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