Staat

Königreich Ryūkyū

historisches Königreich in Teilen des heutigen Japan

Diese Grenze
1429–1879
Gegründet
1429
Ende
1879
Hauptstadt
Shuri
Regierungsform
Monarchie
Sprachen
Ryūkyū-Sprachen, klassisches Chinesisch, Okinawan
Religion
Ryukyuan religion, Buddhismus, Konfuzianismus
Vorgänger
HokuzanChūzanNanzanSanzan-Zeit
Nachfolger
Ryūkyū DomainRyūkyū Province

Überblick

Das Königreich Ryūkyū (japanisch 琉球王国 Ryūkyū Ōkoku; ryūkyū 琉球国 Ruuchuu-kuku; chinesisch 琉球國 / 琉球国, Pinyin Liúqiú Guó) war ein unabhängiger Staat der Ryūkyū-Völker, der zwischen dem 15. Jahrhundert und dem 19. Jahrhundert den Großteil der Ryūkyū-Inseln beherrschte. Die Könige von Ryūkyū vereinigten Okinawa und eroberten die Amami-Inseln in der heutigen japanischen Präfektur Kagoshima sowie die Sakishima-Inseln in der Nähe von Taiwan. Trotz seiner geringen Größe (rd. 3.300 km²) spielte das Königreich im ost- und südostasiatischen Seehandel eine wichtige Rolle. Seit dem 30. November 2000 gehören die Burgen und weitere Stätten des Königreichs Ryūkyū zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Auszug aus Wikipedia · CC BY-SA 4.0

Alle Herrscher (2)

  1. Shō Nei1589–1620
  2. Shō Tai1848–1872

Einträge (3)

  1. 1458 — Gosamaru-Amawari disturbanceAufstand
  2. 1609 — Invasion of RyukyuKrieg
  3. 1854 — Convention between the Lew Chew Islands and the United States of AmericaVertrag

Daten aus Wikidata (CC0), HCED (CC0) und Cliopatria (CC BY 4.0); Überblick aus Wikipedia (CC BY-SA 4.0) entnommen.

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