Staat
Kuschana
Herrscher in Zentralasien und Nordindien
- Diese Grenze
- 30–375 n. Chr.
- Gegründet
- 30 n. Chr.
- Ende
- 375 n. Chr.
- Hauptstadt
- Begram
- Regierungsform
- Monarchie
- Sprachen
- Griechisch, Baktrisch
- Religion
- Hinduismus
- Nachfolger
- KidaritenGupta-Reich
Überblick
Das Königreich Kuschana (altgriechisch Βασιλεία Κοσσανῶν Basileía Kossanōn; baktrisch Κυϸανο Kushano; Sanskrit 𑀓𑀼𑀱𑀸𑀡 Kuṣāṇa (Brahmi-Schrift), Kuṣāṇa Sāmrājya; parthisch 𐭊𐭔𐭍𐭇𐭔𐭕𐭓 Kušan xšaθr; chinesisch 貴霜, Pinyin Guìshuāng) war ein synkretisches Reich in Zentralasien und Nordindien, das bei seiner größten Ausdehnung – etwa zwischen 100 und 250 n. Chr. – vom Gebiet des heutigen Staates Tadschikistan zum Kaspischen Meer und vom Gebiet des heutigen Afghanistans bis hinunter ins Industal und das Ganges-Yamuna-Zweistromland reichte. Das Reich wurde von Abkömmlingen der Yuezhi, ursprünglich aus der heutigen chinesischen Provinz Gansu, in Baktrien gegründet. Ihm werden diplomatische Kontakte mit dem Römischen Reich, dem sassanidischen Persien und dem Kaiserreich China zugeschrieben. Unter Kanischka (I.) könnte sich das Reich von Varanasi über Kaschmir und Baktrien bis an den Oxus und im Süden bis in den Sindh erstreckt haben. Die Ausdehnung des Reiches in Gebiete nördlich des Oxus ist hypothetisch und umstritten.
Alle Herrscher (5)
- Kujula Kadphises30–80 n. Chr.
- Vima Kadphises90–100 n. Chr.
- Kanischka127–150 n. Chr.
- Huvischka151–191 n. Chr.
- Vasudeva I.191–232 n. Chr.
Einträge (2)
- 130–140 n. Chr. — Kanishka's War with ParthiaKrieg
- 200 n. Chr. — Kanishka's Central Asian campaignFeldzug
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