Staat
Ziriden von Granada
muslimische Dynastie
- Diese Grenze
- 1013–1090
- Gegründet
- 1013
- Ende
- 1090
- Hauptstadt
- Granada
- Nachfolger
- Almoraviden
Überblick
Die Zīrīden von Granada waren eine Berberdynastie der Ṣinhāǧa in Andalusien (1012–1090).
Zāwī ibn Zīrī, aus der Dynastie der Zīrīden von Ifrīqiya kam als Truppenführer der Berber in das Kalifat von Córdoba, nachdem er seine Thronansprüche 995 gegen die Nachkommen seines Bruders Buluggīn ibn Zīrī nicht hatte durchsetzen können. Mit dem Niedergang des Kalifats seit 1009 und der Bildung der Taifa-Königreiche machte sich Zāwī ibn Zīrī 1012 in Granada unabhängig und regierte bis 1019. Unter seinen Nachfolgern Ḥabbus (1019–1038), Bādīs (1038–1073) und 'Abdallāh (1073–1090) stieg Granada, neben Sevilla, zum bedeutendsten politischen Zentrum in al-Andalus auf. 'Abdallāhs älterer Bruder Tamīm ibn Buluggīn regierte ab 1073 das von seinem Großvater Bādīs eroberte Málaga; beide Brüder führten Krieg gegeneinander, wobei sich 'Abdallāh durchsetzen konnte.
Einträge (8)
- 1016 — Capture of CórdobaSchlacht
- 1018 — Siege of GranadaBelagerung
- 1038 — Battle of al-FuntSchlacht
- 1039 — Battle of ÉcijaSchlacht
- 1041 — Battle of ArjonaSchlacht
- 1042 — Battle of LorcaSchlacht
- 1065–1066 — Siege of MálagaBelagerung
- 1079 — Schlacht von CabraSchlacht
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