Staat

Sultanat Golkonda

Sultanat, das von 1518 bis 1687 in Zentralindien existierte und von der Quṭb Shāhī-Dynastie regiert wurde

Diese Grenze
1518–1687
Gegründet
1518
Ende
1687
Hauptstadt
Golkonda, Hyderabad

Überblick

Das Qutb-Schāhī-Sultanat (persisch سلطنت قطب شاهی, DMG salṭanat-i Quṭb Šāhī) war eines der fünf Dekkan-Sultanate, die aus dem indischen Bahmani-Sultanat hervorgingen. Es wurde 1512 gegründet und bestand bis zur Unterwerfung durch das Mogulreich im Jahre 1687. Hauptstadt war zunächst Golkonda, ab 1590 dann Hyderabad.

Das Qutb-Schāhī-Sultanat hatte eine schiitische Ausrichtung. Außerdem siedelten sich ab der Mitte des 16. Jahrhunderts viele Sufis hier an. Die Qutb-Schāhī-Sultane zeigten der überwiegend hinduistischen Bevölkerung gegenüber große Toleranz und förderten Kunst und Literatur, sowohl in der einheimischen Sprache Telugu, als auch in Urdu und Sanskrit. In häufig wechselnden Bündnissen mit anderen Dekkan-Sultanaten sowie dem südlich angrenzenden Hindu-Reich Vijayanagar führten sie mehrere Kriege gegen Bijapur und Ahmadnagar.

Auszug aus Wikipedia · CC BY-SA 4.0

Alle Herrscher (7)

  1. Quli Qutb Shah1512–1543
  2. Jamsheed Quli Qutb Shah1543–1550
  3. Ibrahim Quli Qutb Shah Wali1550–1580
  4. Muhammad Quli Qutb Shah1580–1612
  5. Sultan Muhammad Qutb Shah1611–1626
  6. Abdullah Qutb Shah1626–1672
  7. Abul Hasan Qutb Shah1672–1687

Einträge (1)

  1. 1644 — Battle of PulicatSchlacht

Daten aus Wikidata (CC0), HCED (CC0) und Cliopatria (CC BY 4.0); Überblick aus Wikipedia (CC BY-SA 4.0) entnommen.

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