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Charidschiten

historische religiös-politische Strömung im Islam

Diese Grenze
657–874 n. Chr.
Gegründet
657 n. Chr.

Überblick

Die Charidschiten (arabisch الخارجية, DMG al-Ḫāriǧīya) oder Chawāridsch (arabisch الخوارج, DMG al-Ḫawāriǧ ‚die [zum Kampf] Ausziehenden‘) waren eine religiös-politische Oppositionsbewegung des frühen Islams, die nach der Ermordung des dritten Kalifen ʿUthmān ibn ʿAffān im Jahre 656 entstand. Sie unterstützten während der ersten Fitna zunächst den vierten Kalifen ʿAlī ibn Abī Tālib, wandten sich aber nach der Schlacht von Siffin von ihm ab, als sie sahen, dass er sich bei seiner Auseinandersetzung mit seinem Herausforderer Muʿāwiya ibn Abī Sufyān auf ein Schiedsgericht einlassen wollte.

Auszug aus Wikipedia · CC BY-SA 4.0

Einträge (3)

  1. 843 n. Chr. — Battle of HamadanSchlacht
  2. 866–896 n. Chr. — Kharijite Rebellion of 866-896Aufstand
  3. 874 n. Chr. — Battle of al-BaidaSchlacht

Daten aus Wikidata (CC0), HCED (CC0) und Cliopatria (CC BY 4.0); Überblick aus Wikipedia (CC BY-SA 4.0) entnommen.

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