Staat

Xiongnu

Historischer Stammesverband von Reiternomaden in Zentralasien

Diese Grenze
300 v. Chr. – 500 n. Chr.
Gegründet
300 v. Chr.
Ende
500 n. Chr.
Hauptstadt
Chanyu Ting
Regierungsform
Khaghanat
Sprachen
Hunnisch, Mongolisch

Überblick

Xiōngnú (chinesisch 匈奴, W.-G. Hsiung-nu) ist die chinesische Bezeichnung für einen Stammesverband aus Reiternomaden, der zwischen dem 3. Jahrhundert v. Chr. und dem späten 1. Jahrhundert n. Chr. weite Teile des östlichen Zentralasien kontrollierte. Das Reich der Xiongnu war das früheste und gleichzeitig längstlebige Steppenreich.

Die Xiongnu wurden erstmals in chinesischen Quellen im Jahr 215 v. Chr. erwähnt, als der erste Kaiser Qin Shihuangdi eine Offensive gegen sie führen ließ. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass sich der Begriff Xiongnu in den chinesischen Quellen offenbar nicht auf einen fest umrissenen, homogenen Verbund bezog, sondern es sich vielmehr um einen Sammelbegriff für heterogen zusammengesetzte Gruppen im Steppenbereich der heutigen Mongolei handelt.

Auszug aus Wikipedia · CC BY-SA 4.0

Alle Herrscher (1)

  1. Mao-tun209–174 v. Chr.

Einträge (5)

  1. 215 v. Chr. — Qin's campaign against the XiongnuFeldzug
  2. 200 v. Chr. — Battle of BaidengSchlacht
  3. 121 v. Chr. — Battle of HexiSchlacht
  4. 89 n. Chr. — Battle of Ikh BayanSchlacht
  5. 90 n. Chr. — Battle of Jiluo MountainSchlacht · Han China, Southern Xiongnu ▸ Northern Xiongnu

Daten aus Wikidata (CC0), HCED (CC0) und Cliopatria (CC BY 4.0); Überblick aus Wikipedia (CC BY-SA 4.0) entnommen.

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