Staat
Französisch-Indochina
Kolonialgebiet in Südostasien
- Diese Grenze
- 1887–1945
- Gegründet
- 1887
- Ende
- 1954
- Hauptstadt
- Saigon, Hanoi
- Regierungsform
- Bundesstaat
Überblick
Französisch-Indochina (französisch Indochine française, vietnamesisch Đông Dương thuộc Pháp, Khmer សហភាពឥណ្ឌូចិន) war bis zum Ende des Indochinakrieges 1954 der Name der französischen Kolonialgebiete in Indochina auf dem Gebiet des heutigen Laos, Kambodscha und Vietnam.
Der offizielle Name der Kolonie lautete Union Indochinoise („Indochinesische Union“, vietnamesisch Liên bang Đông Dương). Sie wurde 1887 gegründet und vereinte die drei vietnamesischen Landesteile Cochinchina, Annam und Tonkin, das Königreich der Khmer und ab 1893 auch Laos. Annam und Tonkin standen dabei als französische Protektoratsgebiete unter der nominellen Herrschaft des Kaisers in Huế. Auch Laos und das Königreich der Khmer waren formell französische Protektoratsgebiete.
Einträge (5)
- 1886–1887 — Siege of Ba DinhBelagerung
- 1886–1896 — Pacification of TonkinFeldzug
- 1918–1921 — War of the InsaneKrieg
- 1940 — Cochinchina UprisingAufstand
- 1945 — Zweite japanische Französisch-Indochina-KampagneSchlacht
Daten aus Wikidata (CC0), HCED (CC0) und Cliopatria (CC BY 4.0); Überblick aus Wikipedia (CC BY-SA 4.0) entnommen.