Staat
Skythen
indogermanische Ethnie, Reiternomaden
- Diese Grenze
- 653–339 v. Chr.
- Religion
- skythische Mythologie
Überblick
Als Skythen werden einige der Reiternomadenvölker bezeichnet, die ab etwa dem 8./7. Jahrhundert v. Chr. die eurasischen Steppen nördlich des Schwarzen Meeres im heutigen Südrussland und der Ukraine von der unteren Wolga und dem Kuban bis zum Dnister bewohnten. Sie wurden im 4./3. Jahrhundert v. Chr. von den kulturell nahestehenden Sarmaten, die sich als Stammesverband zuvor zwischen der unteren Wolga und der Südspitze des Urals gebildet hatten, unterworfen und assimiliert. Ein Teil flüchtete auf die Krim, wo noch bis ins 3. Jahrhundert n. Chr. skythische Stammesverbände lebten.
Einträge (3)
- 653–652 v. Chr. — Scythian invasion of MediaInvasion
- 513 v. Chr. — European Scythian campaign of Darius IKrieg
- 339 v. Chr. — Scythian campaign of Philip IIFeldzug
Daten aus Wikidata (CC0), HCED (CC0) und Cliopatria (CC BY 4.0); Überblick aus Wikipedia (CC BY-SA 4.0) entnommen.