Staat

Königreich von Soissons

Loslösung vom Weströmischen Reich unter Aegidius (461)

Diese Grenze
457–486 n. Chr.
Gegründet
457 n. Chr.
Ende
486 n. Chr.
Hauptstadt
Soissons
Regierungsform
rump state
Sprachen
Latein
Religion
Christentum

Überblick

Als Reich von Soissons, teils auch Königreich der Römer (Regnum Romanorum) oder Reich des Syagrius, wird in Teilen der Forschung ein autonomer weströmischer Herrschaftsbereich in Nordgallien bezeichnet, der 461 unter dem vom Kaiserhof in Ravenna abtrünnigen Befehlshaber Aegidius entstand. Nach Aegidius’ Tod trat sein Sohn Syagrius die Nachfolge an, der 486/87 vom Salfrankenkönig Chlodwig I. besiegt wurde.

Details über die inneren Vorgänge oder die genaue Ausdehnung des Reiches sind nicht überliefert. In der modernen Forschung wird die Existenz eines regelrechten „Reichs“ zudem sehr skeptisch gesehen, stattdessen betrachtet man sowohl Aegidius als auch Syagrius eher als spätantike Warlords.

Auszug aus Wikipedia · CC BY-SA 4.0

Einträge (5)

  1. 461–476 n. Chr. — Gothic War of 461–476Krieg
  2. 463 n. Chr. — Schlacht bei Orléans (463)Schlacht
  3. 464 n. Chr. — Battle of AngersSchlacht
  4. 486 n. Chr. — Schlacht von SoissonsSchlacht
  5. 486 n. Chr. — Franco-Roman War of 486Krieg

Daten aus Wikidata (CC0), HCED (CC0) und Cliopatria (CC BY 4.0); Überblick aus Wikipedia (CC BY-SA 4.0) entnommen.

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