Staat

al-Andalus

Gebiete der Iberischen Halbinsel, unter islamischer Herrschaft (711–1492)

Diese Grenze
711–1492 n. Chr.
Ende
1492
Sprachen
Arabisch
Vorgänger
Hispanien

Überblick

Al-Andalus (arabisch الأندلس, Zentralatlas-Tamazight ⴰⵏⴷⴰⵍⵓⵙ Andalus) ist der arabische Name für die zwischen 711 und 1492 muslimisch beherrschten Teile der Iberischen Halbinsel. Staatsrechtlich war al-Andalus nacheinander eine von Kalif Al-Walid I. begründete Provinz des Kalifats der Umayyaden (711–750) bzw. der Abbasiden (750–756); diesen folgten das Emirat von Córdoba (756–929), das Kalifat von Córdoba (929–1031) sowie eine Gruppe von „Taifa“-(Nachfolger-)Königreichen. Später wurde es eine Provinz der nordafrikanischen Berber-Dynastien der Almoraviden und dann der Almohaden; in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurden große Teile – bis auf das Emirat von Granada – von den christlichen Reichen erobert. Während der Zeit des Kalifats war Córdoba ein führendes kulturelles und wirtschaftliches Zentrum sowohl des Mittelmeerraums als auch der islamischen Welt.

Auszug aus Wikipedia · CC BY-SA 4.0

Alle Herrscher (1)

  1. Ismail al-Zafir1032–1045

Einträge (7)

  1. 711 n. Chr. — Battle of EcijaSchlacht · Muslims ▸ Visigothic Spain
  2. 711 n. Chr. — Battle of GuadaleteSchlacht · Muslims ▸ Visigoths
  3. 713 n. Chr. — Battle of MeridaSchlacht · Muslim Caliphate ▸ Visigothic Spain
  4. 713 n. Chr. — Battle of SegoyuelaSchlacht · Umayyad Caliphate ▸ Visigothic Spain
  5. 742 n. Chr. — Battle of CórdobaSchlacht
  6. 742 n. Chr. — Battle of Aqua PortoraSchlacht · Bald ibn Bishr ▸ ibn Qatan of al Andalus
  7. 742 n. Chr. — Battle of Wadi SalitSchlacht · Ummayyad Caliphate ▸ Berber Rebels

Daten aus Wikidata (CC0), HCED (CC0) und Cliopatria (CC BY 4.0); Überblick aus Wikipedia (CC BY-SA 4.0) entnommen.

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