Staat

Spätere Jin-Dynastie

historischer Staat

Diese Grenze
1616–1636
Gegründet
1616
Ende
1636
Hauptstadt
Shenyang
Nachfolger
Qing-Dynastie

Überblick

Die Spätere Jin-Dynastie oder Spätere Jurchen-Dynastie (chinesisch 後金 / 后金, Pinyin Hòu Jīn, 1616–1636) bzw. Aisin-Dynastie war eine in der späten Zeit der chinesischen Ming-Dynastie in Nordostchina begründete Herrschaft der Jurchen. Die unter dem Namen der Späteren Jin-Dynastie bekannt gewordene Dynastie unterscheidet sich von der Jin-Dynastie des 12. und 13. Jahrhunderts.

Nurhaci (1559–1626), der Führer einer Untergruppe der Jianzhou-Jurchen, vereinigte die Jurchen-Stämme und wurde 1616 Khan. Die Herrschaft wurde Jin (bzw. aisin gurun) benannt. Er gründete die Hauptstadt Hetu-ala (im heutigen Autonomen Kreis Xinbin der Mandschu). Später wurde die Hauptstadt nach Liaoyang und nach Shenyang verlegt.

Im 10. Taizong-Jahr (1636) der Späteren Jin bestieg Huang Taiji (auch: Abahai, 1592–1643) den chinesischen Kaiserthron und die Herrschaft wurde von da an Qing 清 genannt.

Auszug aus Wikipedia · CC BY-SA 4.0

Alle Herrscher (3)

  1. Nurhaci1616–1626
  2. Huang Taiji1626–1636
  3. Huang Taiji1636–1643

Einträge (1)

  1. 1627 — First Manchu invasion of KoreaInvasion

Daten aus Wikidata (CC0), HCED (CC0) und Cliopatria (CC BY 4.0); Überblick aus Wikipedia (CC BY-SA 4.0) entnommen.

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